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Teesorten - Guide
Das Teetrinken, welches zuerst nur Buddhistischen Mönchen vorbehalten war, ist heutzutage aus dem japanischen Leben nicht mehr wegzudenken, und das ist gewissermaßen auch ein Grund für die hohe Lebenserwartung der Japaner.
Von Europäern werden alle japanische Teesorten unter dem Begriff "Grüner Tee" gefasst. Japaner unterscheiden ihn je nach dem
Röst- / Fermentierungs-prozess allerdings noch genauer.
Die Richtige Temperatur ist sehr wichtig für die Zubereitung von grünem Tee. Wird der grüne Tee mit zu heißem Wasser zubereitet,
wird dieser einerseits bitter, andererseits werden auch viele gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe zerstört!
Gießt man das kochende Wasser in eine kalte Kanne um, verliert dieses schon ca. 10-15° Celsius und für die meißten Teesorten
ist damit schon die perfekte Aufgusstemperatur erreicht.
Das Wasser, welches zur Zubereitung genutzt wird sollte möglichst Kalkfrei sein. Kalk ist der größte Feind des Tee-Geschmacks! Ein grüner
Tee, der mit zu kalkhaltigem Wasser zubereitet wurde, wird schnell trübe und von der Farbe her immer dunkler. Beim Abkühlen entstehen immer mehr
Bitterstoffe und machen den Tee nach und nach immer ungenießbarer. Gutes Wasser erkennt man daran, das der grüne Tee seine helle Farbe beibehält.
Sencha
Sencha ist ein traditionell sehr gern getrunkener Tee der Japaner, da er einen sehr hohen Anteil an Vitamin C, Calcium, Spurenelementen sowie viele weitere gesundheitsfördernde Stoffe enthält und somit ein großes Plus für das körperliche Wohlbefinden ist.
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Jo-Sencha
Jo-Sencha Der Zusatz "JO" wird nur für höerwertige Qualitäten verwendet. Eine Spitzenqualität mit feinem Blatt, erlesenem Aroma, Kräftigen und licht herben Geschmack, Tasse ist grünlich-gelb.
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Bio-Sencha
Munoyaku, ein Sencha, der von Feldern geerntet wird, die seit mehr als 10 Jahren ohne jeden Dünger und ohne jegliche Pflanzenschutzmittel auskommen. Voller natürlicher und unerfälschter Energie, ergibt dieses feine Blatt eine Tasse hocharomatischen Tees.
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Fukamushicha
Fukamushicha wird in Shizuoka gewonnen. Durch das lange Dämpfen der Teeblätter ergibt sich ein sehr sanfter und milder Geschmack.
Kennzeichnend für diesen Tee ist die bilderbuchartig schöne, tiefgrüne Farbe.
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Ujicha
Ujicha wird in Kyoto angebaut und ist für sein besonders köstliches Aroma und seinen leicht intensiven Geschmack bekannt.
Der Ujitee oder Uji-cha wird an den Ufern des Flusses Uji(Kyoto) angebaut. Der Ujifluss entspring dem Biwasee(Shiga) und schlängelt sich durch die Ujiberge, deren dicke Flußnebel gepaart mit sanftem Sonnenschein für das köstliche Aroma des Ujitees verantwortlich sind.
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Ureshinocha
Ureshinocha wird durch einen sehr komplizierten Prozess in Kyushu gewonnen. Er wird heute noch nach der traditionellen Methode hergestellt und ist daher bekannt für sein intensives Aroma.
Die Gegend von Ureshino im Saga-Ken (Präfektur in Kyushu) ist seit Jahr und Tag berühmt für ihren Tama - ryokucha - Tee,welcher ebenso auch als "Guricha" bekannt ist.
Noch heute wird dieser Tee nach einer besonderen traditionellen Methode hergestellt. Nach der Dampfbehandlung werden die Blätter in einem Ofen (Kama) geröstet und in kleine "Locken", sogennante Tamagata, geformt. Dieser Tee ist für sein starkes Aroma bekannt.
Die Zubereitung ist die gleiche wie die vom hochqualitativen Sencha.
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Bancha
Bancha Eine Variation des Senchas, ist ein Tee, der aus den gröberen Blättern und dünnen Stielen hergestellt wird, die ca. 2 Wochen nach der jeweiligen Ernte gepflückt werden. Wegen des erfrischenden Geschmacks und eines niedrigen Gehaltes an Teein erfreut sich Bancha großer Beliebtheit.
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Houjicha
Houjicha ist einige Minuten bei ca. 200 Grad gerösteter Bancha. Die Farbe der Teeblätter ist bräunlich und der fertig zubereitete Tee hat einen einzigartigen gerösteten Duft. Die Farbe des Tees ist golden.
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Genmaicha
Genmaicha ist eine Mischung aus Bancha und gerösteten Genmei(Vollkornreis). Diese Sorte bietet eine leicht bräunliche Farbe mit einem wohlriechenden Aroma.
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Matcha
Der Tee, der traditionellen Teezeremonie ist der Matcha. Eine Sorte grünen Tees, welche im Schatten geerntet und dann pulverisiert wird.
Heutzutage genießt man Matcha jedoch nicht mehr ausschließlich im Rahmen der Teezeremonie sondern durchaus auch im alltäglichen Leben. Und dies vor allem insofern als er gleich dem Sencha viele gesundheitsfördernde Stoffe enthält. So wird er insbesondere aufgrund seines hohen Catechins Gehalts, welchem eine Krebsvorbeugende Wirkung nachgesagt wird, hoch geschätzt.
Zudem wird er wegen seines cremigen und milden Geschmacks häufig als Zutat für Süßigkeiten verwendet. Beispielsweise sind Torten und Eis aus Matcha heutzutage in Japan sehr beliebt.
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