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Am Anfang war Matcha eine Luxusware.
Aber unter dem Einfluss von Zen wurde Matcha und die Teezeremonie immer beliebeter und wurde allmählich ein Teil der japanischen Kultur.
Bis zum 13 Jahrhundert hatte sich die Teezeremonie zwischen Samurai-Kämpfern als fester Bestandteil ihrer Gepflogenheiten etabliert.
Shu-ko (1423-1502) war der Pioneer von Chano-yu
(ursprünglicher Name von sado). Er war ein Mönch des Buddhismus und als er in
Kyoto kam, fand er, dass es zwischen dem Geist von Chano-yu und Buddhismus viel
Gemeinsamkeit gäbe und so hat er den "Chano-yu-Geist" in ursprüngliche Form
von Wabi-Cha (Formalismus und Philosophie zur Teezeremonie) sublimiert, indem er den
Geist von Chano-yu und Buddhismus verbunden hat.
Vier Jahrhunderte nach der Einführung von Matcha in Japan, kam die Blütezeit des Matcha.
In dieser Zeit wurde die Teezeremonie überraschend populär und der Formalismus der Teezeremonie
galt als Standardwissen für gebildete Leute.
Takeno Jo-O (1502-1555) hat den Formalismus der Teezeremonie erlernt und in
raffinierter Kunstform etabliert. Weiterhin hat sein Schüler Senno Rikyu
(1522-1591), der berühmte Tee-Meister, den Geist und Formalismus von Wabi-Cha
vervollständigt. Er diente erst Oda Nobunaga (1534-1582), der gröste
Daimyo in Kriegszeiten, danach war er ein Gefolgsmann von Toyotomi Hideyoshi
(1536-1598). Rikyus Teephilosophie hieß, je geringer man das hat, was
überflüssig ist, um so höher erhöht man sich auf einer geistlige
Ebene. Auf diese absolute geistligen Stufe legte Rikyu das Ziel des "Wabi-cha-Geistes".
Dank seiner unbeschreiblichen Beiträge kam die Teezeremonie einerseits formalistisch,
anderseits philosophisch und geistlich in ihre Vollkommenheit. Aber Rikyus
Wabi-cha passte nicht zu Hideyoshis Teebegriff, nachdem die Teezeremonie luxuriös und locker sein
muss. Aus diesem Grund wurde Rikyu von Hideyoshi der Selbstmord (Seppuku, Harakiri) befohlen.
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